Der erste Schritt zur drahtlosen Weihnachtsbeleuchtung

Moderator: suntri

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JeanLuc7
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Der erste Schritt zur drahtlosen Weihnachtsbeleuchtung

Beitrag von JeanLuc7 »

Salut Bastefreunde!

Passend zum Anlass "Weihnachten" und für mich persönlich auch "40 Jahre EE2005" habe ich mir die "Energieübertragung durch Hochfrequenz" noch einmal vorgenommen und gleich noch einen weiteren Anlass zum Feiern hinzugefügt: mein erster Aufbau eines EE1000-Geräts auf Original-Grundplatten. Die hatte ich von einem ebay-Einkauf noch herumliegen - und diese Geräteoptik mit den tauschbaren Pappen ist schon schick. Da hat sich Philips noch sehr viel Mühe gegeben. Allerdings gilt das nicht für die Verdrahtungspläne. Wenn Bauteile wegen zu enger Positionierung und daraus folgend verbogener Anschlussleitungen laut aufschreien könnten, dann wäre ich jetzt schon taub :-)

Aber hier ist sie nun, meine Schaltung F3 "Energieübertragung diurch Hochfrequenz. Und es wird doch wirklich Zeit, das ganze einmal in größerem Maßstab zu planen: nächstes Jahr leuchtet der Baum drahtlos! Und wahrscheinlich kann man sich dann nicht mehr in seine Nähe trauen - oder aber die Polizei kommt und verhaftet mich wegen des unerlaubten Betriebs von Weihnachtsbaum-Sendeanlagen...

Ein frohes Fest Euch allen wünscht

Frank/JL7
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pingi66
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Re: Der erste Schritt zur drahtlosen Weihnachtsbeleuchtung

Beitrag von pingi66 »

Hallo Frank,

erstmal ein frohes und gesundes neues Jahr!
JeanLuc7 hat geschrieben:
24.12.2017, 18:19
Und es wird doch wirklich Zeit, das ganze einmal in größerem Maßstab zu planen: nächstes Jahr leuchtet der Baum drahtlos!
Das nenn ich nun mal wirklich brachial :shock: Aber die Grundidee ist genial: Ein großer Sender in die Mitte vom Baum gewickelt und die Lampen leuchten ohne nervende Kabel, die immer zu kurz sind und auch ohne Batterien, die immer zu schnell alle sind. Ob dann aber ein kleines Kraftwerk neben dem Baum stehen muss, ist auch nicht auszuschließen :lol:

Im Netz habe ich darüber eine sehr interessante Abhandlung entdeckt:

https://www.christian-poetter.com/images/Facharbeit.pdf

Isi ein wenig Zukunftsmusik, aber vor wenigen Jahren hätte ich ein Smartphone auch für unrealistisch gehalten 8)

Beste Grüße
Sven

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Ingo63
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Re: Der erste Schritt zur drahtlosen Weihnachtsbeleuchtung

Beitrag von Ingo63 »

Hallo Frank,
erinnere mich noch gut an den Aufbau den du auf der Maker in Hannover gezeigt hast.
Dieser hier gefällt mir viel besser :lol:
Welche Reichweite schaffst du mit diesem?
MfG
Ingo
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JeanLuc7
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Re: Der erste Schritt zur drahtlosen Weihnachtsbeleuchtung

Beitrag von JeanLuc7 »

Salut,

ich habe gerade einmal nachgemessen - es sind nur wenige Zentimeter Reichweite. Ich werde das ganze einmal mit antiparallelen LEDs ausprobieren; dafür genügen ja weitaus geringere Ströme.

Ich habe mir diese Studienarbeit, die Sven verlinkt hat, einmal angesehen. Abgesehen von der historischen Figur Teslas, die übrigens in dem sehenswerten Film "Prestige - Die Meister der Magie" eine bezaubernde Rolle spielt, ist das meiste (bis auf die Zahnbürsten) tatsächlich inzwischen schon wieder Schnee von gestern. Ich habe vor drei Jahren einmal bei einem Crowdfunding-Projekt mitgemacht, bei dem tatsächlich [ur=http://www.crowdfundingpr.org/aura-wire ... over-47k/l]leuchtende Weihnachtskugeln durch einen Ring drahtlos mit Energie[/url] versorgt werden sollten. Leider hat dann ein Investor dieses "Aura" gekauft, und damit verschwand das Projekt von der Bildfläche - vermutlich gehörte er zur Lichterkettenindustrie :lol:

Generell stehe ich drahtlosen Ladetechniken eher skeptisch gegenüber. Mein neues iPhone und meine Uhr laden drahtlos, das ist schön und nett. Aber die Idee, dass das ganze auch über mehrere Meter drahtlos funktionieren soll, finde ich angesichts der Energie, die da übertragen werden muss, doch eher grauslig. Entweder man hat erhebliche Verluste, oder aber man sollte sich hüten, in den Strahl zu geraten 8)

Zu den Verlusten ein Beispiel: Ich arbeite in Braunschweig; dort gibt es zwei drahtlos ladbare E-Busse. Die Busse fahren einfach über ein Ladefeld und warten. Dabei wird eine Effizienz von 90% erreicht - bei einem Anschlusswert der Ladespulen von 200kW. Mit anderen Worten: Nach einer Stunde Ladezeit sind dort 20 kWh verblasen worden - damit könnte man in der gleichen Zeit auch zehn Heizlüfter betreiben. Daher präferiere ich Kabel, sobald nennenswerte Leistungen gefragt sind.

Es grüßt herzlich,
JL7/Frank

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Ingo63
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Re: Der erste Schritt zur drahtlosen Weihnachtsbeleuchtung

Beitrag von Ingo63 »

Hallo Frank,
ich lebe im Bundesland der Windenergie, lieber 10% verblasen wie 50% nicht zu nutzen.
Lieber mit dem E-Bus über Land und zwischen den Meeren pendeln, als die Energie nach Bayern zu schicken. Vorort ist immer gut, dann würden wir schon mal 1000 km Stromtrasse sparen, und die macht die 10% bestimmt für Jahre wett. Und wer weiß vielleicht sind es in ein paar Jahren nur noch 5% Verlust. Eingespeist Vorort ins Bahnnetz geht bestimmt auch Drahtlos, würde doch sinn machen bei vielen Windparks an den Bahntrassen, keine langen Versorgungswege. Das, bei nur 10% Verlust, würde sich bestimmt rechnen, geht ja leider noch nicht, aber wer weiß. Währe auch schon super wenn jeder LKW in seiner Zwangspause 3/4 dieser 200KW laden könnte, und das dort wo es Energie gibt, ohne sie zu transportieren.
Ich freue mich auf die Zukunft und hoffe das die nicht immer von alten Leuten bestimmt wird. Wer noch Schwarzweiß vom Fernsehen kennt ist oft nicht für die Zukunft bereit und blockiert diese. Ich bin offen für alles.
Sonnenenergie dort nutzen wo sie ist.
Windenergie dort nutzen wo sie ist.
Wasserenergie dort nutzen wo sie ist.
Kinetische Energie dort nutzen wo sie ist.
MfG
Ingo
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Re: Der erste Schritt zur drahtlosen Weihnachtsbeleuchtung

Beitrag von JeanLuc7 »

Bei den Worten zur Energie und ihrer Nutzung bin ich ganz bei Dir. Nur Verluste mag ich nicht :-)

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mjwolf
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Re: Der erste Schritt zur drahtlosen Weihnachtsbeleuchtung

Beitrag von mjwolf »

Moin zusammen,
JeanLuc7 hat geschrieben:
04.01.2018, 17:45
Generell stehe ich drahtlosen Ladetechniken eher skeptisch gegenüber. (...) die Idee, dass das ganze auch über mehrere Meter drahtlos funktionieren soll, finde ich angesichts der Energie, die da übertragen werden muss, doch eher grauslig. Entweder man hat erhebliche Verluste, oder aber man sollte sich hüten, in den Strahl zu geraten 8)
dem kann ich nur zustimmen. Wobei sich, insbesondere bei Billigstteilen wie Ladegeräten etc., garantiert keiner über Abschirmung und Strahlformung etc. Gedanken macht, d.h. die Dinger (ver-)strahlen einfach kugelförmig die gesamte Umgebung [mit kubisch abnehmender Leistung?!]...

Wäre garantiert interessant zu wissen wie unsere Welt aussähe, wenn wir Sinnesorgane für elektrische und magnetische Felder hätten :-)

VG
Martin

EDIT: typo.

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mjwolf
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Re: Der erste Schritt zur drahtlosen Weihnachtsbeleuchtung

Beitrag von mjwolf »

Hey Ingo,

prinzipiell OK - die Energie da zu nutzen, wo sie erzeugt wird, ist effizienter da Leitungsverluste vermieden werden [und heist im Umkehrschluss auch, dort Erzeugungsanlagen zu bauen, wo die Energie benötigt wird].
Wenn diese Anlagen jetzt aber noch nicht gebaut sind, wie bekommen wir die Energie dann dahin, wo sie (_jetzt_) benötigt wird ("nach Bayern")? Einfach zu sagen, da wird jetzt keine hingeliefert "weil da noch nie welche hingeliefert wurde" [weil es dafür dort bisher noch keinen Bedarf gab] wäre doch genauso rückwärtsgewandt, undynamisch und blockierend wie Du zu Recht selbst kritisierst, nur "in grün"...

VG
Martin

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