@Frank: gerne lege deine Lego-Steine auf den Teppich und baue auch mal wieder gerne mit
/Jurjen
Moderator: suntri


jurjen hat geschrieben: 12.12.2025, 21:04 Am Diesen Wochenende werde ich die extra Verstärkerstufe zufügen (und noch einzige andere kleine Änderungen) und testen,
...
/Jurjen




Als erstes habe ich versucht, den Peilempfänger auf die 17,2 kHz zu optimieren. Der Eingangskreis wird deutlich schmalbandiger, wenn er nur mit einer kleinen Kapazität von 1 nF belastet wird, anders als beim Peilempfänger mit 100 nF. Zusätzlich sind jetzt auch am Kollektor 10 nF parallel zur Drosselspule, was ebenfalls einen Schwingkreis von ca. 17,2 kHz ergibt. Das hilft schon einmal, das Eingangssignal schmalbandiger zu machen.jurjen hat geschrieben: 19.12.2025, 17:44 welche Änderungen hast du benützt, und kamen daneben Erde und eime Antenn dazu?
Jurjen, aufgeben ist niemals eine Option!
Stephan, gib Gas! Das schaffst Du bestimmt!sbetamax hat geschrieben: 20.12.2025, 09:25 Aber ich hoffe das ich bis zum 24. Die Schaltung modifizieren kann.

Das müsste wirklich funktionieren! Die MW-Spule hat 70 Windungen, die LW-Spule 270. Mit vier MW-Spulen solltest Du also so ungefähr eine LW-Spule ersetzen können. Aber es ist auch nur ungefähr, die passende Kapazität für 17,2 kHz musst Du dann ausmessen.jurjen hat geschrieben: 21.12.2025, 13:08 Noch eine LW-Spule hab ich nicht mehr dazu, aber mit vier oder fünf MW-Spüle auf ein doppelter Ferritstab
Nein, an einen 2nd order Tiefpass habe ich nicht gedacht, weil es so schön einfach ist 1st order als RC-Glied aufzubauen. Und davon sind es in meiner Version ja insgesamt drei 1st order Tiefpässe. Der kleine 180 pF Kondensator in der Gegenkopplung von E2 ist ja auch noch ein Tiefpass.jurjen hat geschrieben: 21.12.2025, 13:08 Eine Frage noch: Du hast eine Kombination von ein 1st-oder Bandpass und ein nachfolgender Tiefpass. Hast du auch an ein 2nd order Tiefpass gedacht als Alternativ (der braucht auch zwei OP's)?



Hallo Sven,pingi66 hat geschrieben: 20.12.2025, 19:06 Hallo Jurjen, hallo Stephan,
Als erstes habe ich versucht, den Peilempfänger auf die 17,2 kHz zu optimieren. Der Eingangskreis wird deutlich schmalbandiger, wenn er nur mit einer kleinen Kapazität von 1 nF belastet wird, anders als beim Peilempfänger mit 100 nF. Zusätzlich sind jetzt auch am Kollektor 10 nF parallel zur Drosselspule, was ebenfalls einen Schwingkreis von ca. 17,2 kHz ergibt. Das hilft schon einmal, das Eingangssignal schmalbandiger zu machen.jurjen hat geschrieben: 19.12.2025, 17:44 welche Änderungen hast du benützt, und kamen daneben Erde und eime Antenn dazu?
Nach dem Mischer kommen dann eine Reihe von Tiefpässen und ein aktiver Bandpass von 600 Hz mit dem LM3900. Also von der Schaltung her eigentlich nichts so Ungewöhnliches. Hier das Schaltbild dazu:
Schaltbild.JPG
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Damit bin ich einverstanden, dies ist ein DC-converter, es gibt kein signal zu demodulieren.sbetamax hat geschrieben: 24.12.2025, 09:27 ...
@ McGyver:
Der Träger von SAQ wird nur ein oder ausgeschaltet beim Morsen. Es reicht die 17,2 kHz in den hörbaren Bereich runter zu mischen um die Morse Zeichen zu höher. Wenn du es demodulierst wirst du nicht viel hören.




Jurjen, da bin ich ganz bei Dir. Auch mich freut es riesig, dass hier eine großartige Diskussion entstanden ist, bei der ich schon gar nicht mehr weiß, wann und worauf ich antworten soll.jurjen hat geschrieben: 26.12.2025, 14:48 Ich finde es großartig, dass sich andere wie Rolf und Achim ebenfalls eingebracht haben
- Stephan, welcher "20 Sekundensender" ist denn hier gemeint, der auf 17,5 kHz senden soll? Auf 77,5 kHz sendet Mainflingen, aber 17,5 kHz? Bist Du Dir da sicher?sbetamax hat geschrieben: 26.12.2025, 15:47 Auch empfange ich nun den "20 Sekundensender", der laut Wikipedia auf ca 17,5 kHz sendet
- Rolf, da kann ich Dir nicht ganz folgen. Ein BFO wird doch im Empfänger dem Signal hinzugefügt, um das modulierte Signal zu demodulieren, wenn kein Träger mit gesendet wurde . Beim SAQ von Grimeton wird aber das Signal gar nicht moduliert, sondern der Träger ein- und ausgeschaltet.McGyver hat geschrieben: 24.12.2025, 10:16 Ohne Träger ist kein 600Hz-Ton da (bzw ein Rauschen), mit Träger ist der 600Hz-Ton hörbar. Ohne den BFO würde man nur ein Knacken hören.



Diese Sender habe ich heute tatsächlich gehört, der sendet ein (scheinbar) konstantes Signal für 27 Sekunden, dies wird dann 3 Sekunden unterbrochen, danach geht es weiter so. Scheint es nicht jedem Tag zu geben.sbetamax hat geschrieben: 26.12.2025, 21:27 Hallo Jurjen,
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Hallo Sven,
https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%A4ngstwelle
dort wird ein Sender erwähnt der bei ca. 17,5 kHz sendet. Dieser war am 23 und 24 auch aktiv. Im Moment ist da nichts. Erst dachte ich meine Schaltung schwingt, aber dem war nicht so.
Den habe ich hier mal in LT-Spice simuliert, und es sieht doch gut aus:
Wenn man vom Signal eine FFT drüber laufen lässt, sieht man das 600 Hz Signal deutlich. Ist zwar nur 1 mV, es wurden aber auch nur 10 µV am Antennenkreis eingespeist:McGyver hat geschrieben: 23.12.2025, 20:28 Ich habe spaßeshalber das Frontend bis T2 mal in LTspice eingeben, eine brauchbare 600Hz-Komponente konnte ich allerdings nicht erkennen.
Dass der Oszillator mit der Tempertur wegdriftet, ist ja nicht ungewöhnlich. Da kann man immer wieder etwas nachstellen, bis die Frequenz stabil ist. Und so schmalbandig bekommt man die Bandfilter nun leider auch wieder nicht, dass 100 Hz daneben nichts mehr zu hören wäre.McGyver hat geschrieben: 29.12.2025, 22:06 Die Frequenz des BFO-Oszillators (17,8kHz) in der vorgeschlagenen Schaltungsvariante verändert sich übrigens mit der Temperatur. Das NF-Bandpassfilter um 600Hz rum zu schmalbandig zu machen, ist daher kontraproduktiv.






das ist wirklich sehr schade, beim nächstenmal wird es aber garantiert klappen.jurjen hat geschrieben: 05.07.2026, 08:50 Leider wieder mal eine Privatsache die mich weit von meinen Empfänger bringt

